Analoges Denken trotz digitaler Welt

Trotz omnipräsenter digitaler Welt bleibt analoges Denken unersetzlich – oder wie @renatomitra kürzlich getwittert hat im Zusammenhang mit Falschmeldungen zu den Anschlägen in Paris: „Hirn 1.0 wird auch bei Web 2.0 benötigt!“ (man sollte nicht alles glauben, was in den (sozialen) Medien publiziert wird!).

Wieso ist analoges Denken bzw. Hirn 1.0 unersetzlich: ohne sich vorher – ganz klassisch – vertiefte Gedanken zu machen, wer mein Zielpublikum ist, was ich ihnen sagen will, wo bzw. über welche Kanäle und Plattformen ich sie erreichen kann und wann meine (potentiellen) Kunden ein offenes Ohr für mich haben, verpufft die meiste Kommunikation ins Leere. Wenn ich nämlich nicht weiss wohin ich will, darf ich mich nicht wundern, wenn ich nicht ankomme. Und diese, sehr energieintensive, Denkarbeit nimmt mir niemand ab, digitale Transformation hin oder her.

Eigentlich eine beruhigende Erkenntnis! Auch wenn der lernende Roboter in nicht allzu ferner Zukunft uns Menschen unterstützen wird, wo ich hin will, muss ich mir immer noch selber überlegen

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Quelle: http://mind42.com/public/8576360a-c3ef-4e50-9689-23100670a0e8

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