Online Marketing Trends 2017 – Nr. 1 Voice Search

Die Reise der Sprachsuche / Voice Search

Die Reise begann im Jahr 2011, als Apple das neue iPhone 4s mit integriertem Siri auf den Markt brachte. Natürlich liess Google dies nicht auf sich sitzen und veröffentlichte 2012 die Google Now Funktion. Auch Windows wollte den neuen Trend für sich gewinnen und brachte knapp 2 Jahre später Cortana auf den Markt.

Sprachsuche heute

Heute wird die sprachgesteuerte Suche besonders von mobilen Nutzern geschätzt. Ob es die Frage nach der nächsten Diskothek, dem Wetter in Bali ist oder ob ein Anruf getätigt werden will – es gibt immer mehr Möglichkeiten. Seit der Einführung der Sprachsuche werden ihre Antworten von Jahr zu Jahr präziser und die Möglichkeiten der Sprachsteuerung werden stetig den Forderungen der Nutzer angepasst.

Laut Google sind schon jetzt 20 Prozent aller Suchanfragen über Apps und Android-Geräte Sprach-Suchen. Es wurde eines der schnellst wachsenden Such Optionen bei Google Search. Der Grund ist einfach: Man benötigt keine Finger zu tippen, geht schnell und ist futuristisch.

 

Weshalb wir uns fürs Tippen oder Sprechen entscheidenIPhone

Entscheidende Kriterien dabei sind, wo sich der Nutzer befindet und in wessen Gesellschaft er ist. Die meisten Nutzer bevorzugen eine private Umgebung, sei es im Auto, im Wohnzimmer oder unter Freunden und Familie. In der Öffentlichkeit ist die Angst, dass man blöd angeschaut wird und jeder einem zuhört zu gross, da die soziale Akzeptanz der Mitmenschen noch nicht gegeben ist.

Wofür werden Sprachassistenten am liebsten genutzt?

Am meisten werden Sie zur Kommunikation benutzt, auf Platz zwei befinden sich die Navigationssteuerungen und auf Platz 3 die Sprachsuche im Netz.

Infografik: Statista Digital Market Outlook / 27.03.2017
Infografik: Statista Digital Market Outlook / 27.03.2017

Wohin geht die Reise der Sprachsuche?

Der grösste Wunsch der Nutzer ist es direkte Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Es soll den Nutzern ermöglicht werden, viel genauere Fragen in Form von natürlichen Sätzen zu stellen. Wer also weiterhin im Netz anhand von Sprachsuchen gefunden werden will, sollte den Wunsch der Nutzer bedienen und den Content in natürlicher Sprache zur Verfügung stellen und möglichst viele W-Fragen beantworten.

Linda Giddio
Linda Giddio besucht den Social Media Community Manager-Lehrgang (#smcm).

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