Click-Trough Rate – Eine Zahl von vielen

Die Click-Trough Rate (CTR) wird zurzeit in vielen Foren im Zusammenhang mit Clickbaits heiss diskutiert. CTR, eine Zahl, die allein nicht in allen Fällen aussagen kann, ob Ihr Erfolg habt oder nicht.

 

Jaaaaa die Neugierde. Sie quält uns und treibt uns voran. Neugierde ist nichts anderes, als das Bedürfnis die Lust an Sensationen zu befriedigen. Oft geht es um Wissbegierde, da eher das Interesse an Wissen im Vordergrund steht. Aber egal ob wir es Neugierde oder Wissbegierde nennen, jeder von uns ist schon diesen Clickbaits zum Opfer gefallen und hat unzählige davon schon gesehen. Sie nerven mich tierisch, aber Sie funktionieren, zum Teil jedenfalls. Auch wenn diese sehr geschmacklos sein können, dass sogar Krebserkrankungen dazu benutzt werden, um die Click-Trough Rate hoch zu halten. Kommt dir das bekannt vor? Nicht? Dann solltest du diesen Link ignorieren.

Die CTR ist für News-Magazine, Klatsch und Tratsch Blätter und Porno-Webseiten sicher interessant, da das Konversionsziel darin besteht, möglichst viele Visitors zu generieren, um Werbeplatzierungen erfolgreich zu verkaufen, bei denen wieder Clickbaiting aus dem selben Grund betrieben wird und das ganze endlos so weiter geht. Für die meisten sollte dies jedoch nur eine Zahl von vielen sein. Nur weil wir von möglichst vielen Impressions viele Visitors gewinnen, sind diese nicht einfach in Kunden zu konvertieren. Es geht vor allem darum, die richtigen anzusprechen und nicht irgendwen. Das hat auch den Vorteil, dass die Bounce Rate schlussendlich möglichst tief gehalten wird. Einfach gesagt: Die Conversion Rate ist nicht zwingend von der Click-Trough Rate abhängig.

Bullshit, denkst du jetzt vielleicht, da die Quantität die Qualität ausmacht. Von tausenden Visitors sind immer noch 50 gute da. Ausserdem sprechen wir hier ja von einem Qualitätsfaktor. Das mag ja sein. Aber wie wäre es, wenn wir die richtigen ansprechen, Sie besser analysieren und daraus weitere Schlüsse ziehen.

Wenn wir beispielsweise ein Reseller von Taschenlampen wären, so würden wir doch möglichst viele verkaufen wollen und versuchen den Markt zu sichern. Es ist doch in erster Line egal wie viele von wie vielen auf unserer Produkteseite landen würden. Wichtig ist uns vor allem, dass möglichst viele von den Besuchern einkaufen.  Eine hohe CTR verspricht nicht ein hohe Conversion Rate. Wenn wir von 100 ganze 30 ansprechen, aber die entscheidenden 5 nicht dabei sind, war das ganze für die Katze. Um Licht ins Dunkeln zu bringen, müssen wir wissen wer auf unsere Seite kommt und einkauft, damit wir aufgrund von deren Interessen nicht nur Zielgruppen auf Facebook erstellen, sondern auch den bisherigen Content dementsprechend hinterfragen. Wenn wir allein auf die CTR achten würden, so könnten wir die besten Kunden verpassen.

Ein Beispiel:

Durch unsere verschiedenen Advertising Kampagnen, die Bestellungen und aufgrund der Social Media Community haben wir herausgefunden dass Sicherheitsdienstmitarbeiter im Alter zwischen 25 und 35, welche Heavy Metal hören und gerne Actionfilme anschauen fasziniert von unseren Taschenlampen sind. Deswegen erstellen wir aufgrund der Daten nicht nur eine Zielgruppe auf Facebook, sondern drehen einen Actionclip mit Heavy Metal Musik zum Thema Sicherheitsdienst, bei der die Taschenlampe eine wichtige Rolle spielt.

Das Fazit

Mit Advertising und gutem Conversiontracking der einzelnen Besucher finden wir heraus, wer unsere guten Kunden sind, die wir emotional und nahtlos an uns binden möchten. Erst dann können wir von bewährten Kampagnen die Click-Trough Rate ernst nehmen, da Sie erst mit den richtigen Keywords zum „Qualitätsfaktor“ wird.

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